Geld
Kreditkarte / EC Karte / US-Dollar-Reisechecks
Alle Zahlungsmittel sind voll akzeptiert.
Die Kreditkarte ist sicherlich den Schecks dahingehend vorzuziehen,
dass ein Kauf im Supermarkt / Geschäft deutlich schneller geht, als wenn man erst den Scheck unterschreibt
und sich ebenfalls noch ausweisen muss (also Führerschein oder Reisepass).
Weiterhin kommen Sie bei Autovermietern nur mit der Kreditkarte weiter, da diese als 'Sicherheit' akzeptiert wird - haben Sie keine, dann müssen Sie eine Kaution hinterlegen. Auch wenn Sie in Ihrem Heimatland den Wagen gebucht und bezahlt haben, will man Ihre Kreditkarte sehen, denn falls etwas mit dem Wagen passiert, gegen das Sie nicht abgesichert sind, dann wird die Karte dazu herangezogen.
Der weitere Grund ist allerdings, dass man bei der Expressabgabe des Wagens am Flughafen vielleicht nicht wieder vollgetankt hat und so wird dies von der Vermietstation gemacht und auf Ihre Rechnung/Kreditkarte gesetzt.
Bei Hotelreservierungen wird ebenfalls beim Einchecken ins Hotel nach der Karte gefragt (selbst wenn Sie mit bereits bezahlten Hotel Vouchern kommen), denn die Kreditkarte gilt als Sicherheitshinterlegung für den Fall, dass Sie teure Telefonate führen, das kostenpflichtige Video-Angebot des Hotels in Anspruch nehmen oder die Mini-Bar leer machen.
Mit der EC Karte können Sie mittlerweile an fast allen Bankautomaten Bargeld abholen. Die EC Karte ist im Gegensatz zur Kreditkarte auch günstiger.
Mit der Kreditkarte kann man sich ebenfalls bequem mit Bargeld auffrischen, denn alle Geldautomaten bieten dies 24 Std. für die gängigsten Kreditkarten an.
Bargeld & BanknotenAls Banknoten empfehlen sich kleine Scheine: $1, $5, $10, $20. Grössere Noten werden vielerorts sehr mißtrauisch angenommen - oder gar nicht (Angst vor Falschgeld). In New York nehmen einige McDonald's sogar nur maximal $20-Scheine an.
Vor Reiseantritt empfiehlt sich, einige $1 Noten bei der Bank zu beschaffen, um bei Ankunft in den USA passendes Geld als Trinkgeld für Kofferträger etc. zu haben.
Als Bargeldmenge sollte man mindestens soviel dabei haben, wie man für die ersten Tage braucht. Danach kann man sich mittels seiner Reisechecks oder der Kreditkarte 'neues' Geld beschaffen. Bei der Planung also Taxi-Kosten, Bus, Bahn, McDonald, Flughafen-Cafe, Zeitschriften, Trinkgelder usw. kalkulieren.
Natürlich kann man auch viel Bargeld mitnehmen, aber ob sich das Umtauschen rechnet, ist genau zu prüfen. Ebenfalls muss man sich fragen, ob man dann mit soviel Bargeld herum laufen will oder wo man es im Hotel aufbewahrt. Die meisten Bezahlungen kann man bequem bargeldlos mit der Kreditkarte machen, auch wenn es nur 2 Dollar sind. Niemand wird Sie deswegen dumm anschauen.
In den USA braucht man i.d.R. nicht sehr viel Bargeld, das ist nur sehr wichtig für Zeitungen, Fast-Food Restaurants, Trinkgelder etc.. Alle Scheine haben die gleiche Größe und auch die Farbe Grün, daher können sie leichter verwechselt werden. Münzen hingegen haben verschiedene Größen und Farben.
Trinkgeld:
Trinkgeld heisst in den USA 'tip' oder 'gratuity'
Es ist nicht immer bereits im Preis eingeschlossen.Bedienungs Personal 'lebt' im Wesentlichen von den Trinkgeldern, dem sogenannten 'Tip'.
Deswegen sollte man es nicht versäumen, dem Grad der Zufriedenheit entsprechend Trinkgeld zu geben.
Üblich sind bei Zufriedenheit ca. 15%-20% vom Rechnungpreis.
Das können natürlich etliche Dollar werden, aber denken Sie einfach daran, dass man Ihnen z.B. in Deutschland auf jeden Fall schon ein Bedienungsgeld -im Speisepreis enthalten- abnimmt, egal ob Sie zufrieden waren. Wenn Sie dort dann noch Trinkgeld geben, dann haben Sie also zweimal gegeben!
Bei Kofferträgern ist die Faustregel: $1 pro Gepäckstück; bei
Taxifahrern 10%-15%, wenn er 'nur' fährt, aber ca. 20%, wenn er
hilfsbereit ist und auch die Koffer ein- und auslädt.
Zimmermädchen $1-$2 pro Nacht, wenn Sie in Hotels mehrere Nächte bleiben.
Friseur:
Trinkgeld auf jeden Fall, aber sicher kommt es darauf an, ob es Ihr
Stammfriseur ist oder Sie nur einmal in diesen Laden gehen. Man will es
sich sicherlich nicht mit seinem Haarschneider 'verderben'. 10 bis 20%
sind in Ordnung. Falls Ihnen das bei dem Haarschneidepreis, den der
Salon nimmt, zu viel erscheint, dann leisten Sie sich vermutlich einen
zu 'teuren' Schnitt. Teure Salons 'erwarten' auch grosszügigen 'Tip'.
Shuttle Bus Fahrer: Trinkgeld nur, wenn er bei den Koffern behilflich ist. 1-2 Dollar pro Gepäckstück.
Valet Parking: bedeutet, dass Ihnen jemand vom Restaurant, Hotel, Shopping Center, etc. den Wagen parkt und wiederholt. Dieser Service kostet einerseits ohnehin eine Gebühr, aber zudem wird auch Trinkgeld für die ausführende Person erwartet. 1-3 Dollar sind normal und falls Sie sich in teuren Etablissements bewegen, ist dies auch höher... Sie selbst müssen sich wohlfühlen.... Allerdings bezieht sich das Trinkgeld geben auf das Wiederholen des Wagens nicht auf das anfängliche Parken.
Supermarkt Tipping?
Manchmal lesen Sie im Internet, dass man in Supermärkten, wo ihnen
jemand die Ware an der Kasse einpackt und diese auch zum Auto bringt,
dieser Person (meistens Rentner oder Schüler) ein Trinkgeld für den
Service geben muss. Klartext: das stammt aus touristischer
Gerüchteküche. Die meisten Supermärkte haben Verordnungen, dass dies
nicht gemacht werden soll und hängen sogar Hinweisschilder auf, dass
dieser Service 'kostenlos' ist und auch so bleiben soll. Der 'bagger',
wie die Tätigkeitsbezeichnung korrekt ist, darf im Prinzip kein
Trinkgeld annehmen, wenn Sie es anbieten. Der Supermarkt steht auf dem
Standpunkt, dass der Betreffende schliesslich einen Lohn für seine
Behilflichkeit bekommt. Sie würden ja auch nicht der Person hinter der
Wursttheke ein Trinkgeld geben, oder? Also: Falls Sie solche Ratschläge
auf anderen USA Seiten lesen, vergessen Sie es gleich wieder. Aber:
gerade für's Trinkgeld gilt: wenn Sie es 'fühlen' und nicht anders
können, dann machen Sie es einfach!
Restroom Attendant: Falls in der Toilette jemand einen Service anbietet (Handtücher reichen, Duftwasser, etc.), also ständig dort für Ordnung und Annehmlichkeit sorgt, so ist der Trinkgeld Rahmen 25c bis 1 Dollar.
Bar, Theke: wenn Sie sich den ganzen Abend an der Theke aufhalten, so geben Sie Trinkgeld wie beim Tischbedienungspersonal. Bestellen Sie nur einen Drink, so geben Sie ca. 15% bis zu 1 Dollar per Drink. Es gibt natürlich Ausnahmen, z.B. wo man Massenabfertigung feststellt, da ist meistens kein Trinkgeld angesagt.



